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„Papermaking. Next Level“

Voith Paper Kundentagung in Hamburg

27.07.2016 - Ein ganz besonderes Branchentreffen der Papierindustrie fand Ende Juni in Hamburg statt. Unter dem Leitbild „Transformance – Papermaking 4.0“ hatte Voith Paper Kunden aus aller Welt eingeladen, um gemeinsam über die Zukunft der Papierindustrie zu sprechen.

Bertram Staudenmaier, Vorsitzender der Geschäftsführung Voith Paper.
Und die Botschaften des traditionsreichen Anlagenbauers waren eindeutig: Der Technologieführer bietet seinen Kunden vom Anlagenbau über Digitalisierung bis hin zum maßgeschneiderten Service Lösungen aus einer Hand. Dadurch können Profitabilität und Effizienz der Papierherstellung auf ein neues Level gehoben werden. „Eine starke Partnerschaft mit unseren Kunden für den gemeinsamen Erfolg“, lautete das Angebot, das Bertram Staudenmaier, Vorsitzender der Geschäftsführung von Voith Paper, zu Beginn der Veranstaltung den Teilnehmern machte. In spannenden Zeiten, geprägt von Digitalisierung und sich verändernden Konsumgewohnheiten, ergeben sich für die gesamte Branche neue Märkte und Geschäftsmodelle.
Neben den Präsentationen gab es die Gelegenheit, an vier sogenannten „TechHubs“ mit Experten zu diskutieren und sich zu den Leitthemen auszutauschen.
Denn auch in einer schnelllebigen, mobilen Welt hat das Medium Papier seinen Platz und nimmt eine bedeutende Rolle ein. Welche Möglichkeiten Voith seinen Kunden bereits heute bietet, um wettbewerbsfähig und profitabel Papier zu produzieren, wurde anschließend im „Mehr! Theater“ am Hamburger Großmarkt von insgesamt 18 Referenten eindrucksvoll und anschaulich erläutert – anhand der vier Leitthemen „Performance“, „Transformation“, „Transformance“ und „Papermaking 4.0“. Neben den Präsentationen gab es die Gelegenheit, an vier sogenannten „TechHubs“ mit Experten zu diskutieren und sich zu den Leitthemen auszutauschen.
Frank Opletal, Mitglied der Geschäftsführung Voith Paper, verantwortlich für Technologie.
Wettbewerbsvorteil durch Performance-Steigerung
Im Zentrum nahezu aller Präsentationen stand die Steigerung der Profitabilität in der Papierproduktion. Denn neben der Leidenschaft für High-Tech und Ingenieurskunst, geht es letzten Endes doch um die Wettbewerbsfähigkeit der Papierfabriken. Attraktive Lösungen für bestehende Anlagen, die auch ohne große Investitionssummen möglich sind, wurden im Themenblock „Performance“, den Frank Opletal, CTO bei Voith Paper, einleitete, präsentiert. Beispielsweise bieten Umbauten und Optimierungen die Möglichkeit die Betriebskosten von existierenden Maschinen zu verbessern. Anhand von Referenzprojekten wurde gezeigt, wie mit integrierten Lösungen, das heißt optimal aufeinander abgestimmten Produkten, deutliche Kosteneinsparungen möglich sind. Auch im Bereich der nachhaltigen Papierherstellung wurden Lösungen vorgestellt, die zum einen den Einsatz wertvoller Ressourcen verringern und zum anderen dadurch positive Auswirkungen auf die Kosten der Papierhersteller haben.
Andreas Endters, Mitglied der Geschäftsführung Voith Paper, verantwortlich für die Business Line Projects.
Herausforderungen als Chancen nutzen
Teilweise ist es allerdings mit dem Tausch einzelner Komponenten nicht getan. Wenn neue Marktteilnehmer eintreten, Wettbewerber ihre Kosten senken, neue Technologien verfügbar werden oder der Markt sich insgesamt verändert, sind umfangreiche Umbauten bestehender Anlagen, beispielsweise zur Produktion anderer Papiersorten, oder auch Investitionen in neue Anlagen eine Option, um eine profitable Zukunft sicherzustellen. Im Themenblock „Transformation“ – moderiert von Andreas Endters, der in der Geschäftsführung von Voith Paper zuständig für die Business Line Projects ist – wurden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt. Schnell war klar: Voith Paper hat hier eine Vielzahl von Referenzen und große Erfahrung. Daraus ergeben sich nicht nur überzeugende Umbaukonzepte, sondern auch ganz neue Geschäftsmodelle für die Investition in neue Anlagen. Des Weiteren wurde ein wichtiger Teil des Portfolios von Voith präsentiert: Neben grafischen, Karton-, Verpackungs-, und Spezialpapiermaschinen hat Voith weitreichende Erfahrung und Kompetenz im Marktsegment der Hygienepapiere: Von der Stoffaufbereitung über die Trockenhaube, die Pressmäntel, die Walzenbezüge, die Yankee Zylinder, Unterstützung beim Engineering – Voith Paper steht Tissueherstellern über die gesamte Produktionskette hinweg zur Seite.
Martin Scherrer, Mitglied der Geschäftsführung Voith Paper, verantwortlich für die Business Line Fabric & Roll Systems.
Servolution: Innovative Servicelösungen sichern Effizienz und Verfügbarkeit
Ein wichtiger Eckpfeiler war auch die Neuausrichtung des Service-Portfolios von Voith Paper. Durch langjährige Erfahrung und die Kompetenz über den gesamten Papierherstellungsprozess, kann Voith Paper seine Kunden unterstützen, Produktionskapazitäten nicht nur zu erhalten sondern stetig zu steigern. „Transformance“ – ein Kunstwort aus den Begriffen Transformation und Performance – lautete daher der Themenblock, den Martin Scherrer eröffnete, in der Voith Paper Geschäftsführung verantwortlich für die Business Line Fabric & Roll Systems. Im Zentrum des Servicegedankens von Voith Paper stehen die Vermeidung von ungeplanten Maschinenstillständen, die Senkung der Produktionskosten und die Steigerung der Effizienz. Dafür bietet Voith Paper seinen Kunden ein ausgefeiltes Lifecycle Management, innovative Technologien und tragfähige Konzepte zur Vermeidung von Abrissen und zur Steigerung der Maschineneffizienz. Wie bei allen Präsentationen während des gesamten Tages unterstrichen die Referenten auch beim Thema Service den klaren Kundenfokus und das Angebot für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Dr. Dieter Wenninger, Mitglied der Geschäftsführung Voith Paper, verantwortlich für die Business Line Products & Services.
Papermaking 4.0 als Schlüssel zur Zukunft
Die Digitalisierung erfasst nahezu alle Industriezweige und bietet auch für die Papierbranche ungeahnte Möglichkeiten. Dr. Dieter Wenninger, in der Voith Paper Geschäftsführung verantwortlich für die Business Line Products & Services, moderierte den Themenblock „Papermaking 4.0 – Big Steel meets Big Data“ und zeigte auf, dass Voith Paper die Digitalisierung bereits fest im Markt etabliert hat und mit Hochdruck an zahlreichen innovativen Lösungen arbeitet. Den Ansatz, den Voith Paper beim Thema Industrie 4.0 verfolgt, ist einfach und komplex zugleich. Die Prozesse in den Papiermaschinen werden visualisiert, stabilisiert und anschließend optimiert, immer mit dem Ziel den größtmöglichen wirtschaftlichen Erfolg erzielen zu können. Im Fokus standen bei diesem Themenblock nicht nur Lösungen, die bereits heute in den Markt gebracht werden können. Voith Paper zeigte gemeinsam mit dem Experten Jeffrey Ahlquist von Boston Consulting Group Digital Ventures auf, welche Chancen die Digitalisierung der Papierindustrie in der näheren Zukunft eröffnen kann und wird.
Aufbruchsstimmung lag in der Luft: Nach der Neuausrichtung zeigte sich das Unternehmen auf der Kundentagung in Hamburg mit innovativen Lösungen und Konzepten für eine zukunftsfähige und profitable Papierindustrie. Dabei steht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Kunden im Vordergrund, um für die individuellen Bedürfnisse die besten Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen. „Wir freuen uns über die große Resonanz. Vor uns liegen spannende Aufgaben und Herausforderungen, die wir gemeinsam angehen und meistern werden“, resümierte Bertram Staudenmaier.

Stakeholderbefragung 2018 - Voith GmbH & Co. KGaA


Wir laden Sie herzlich ein, an unserer Stakeholderbefragung 2018 teilzunehmen.

Ziel der Befragung ist es zu erfahren, wie Sie Voiths Auswirkungen auf sein Umfeld beurteilen und wo Sie Verbesserungspotenziale in der Nachhaltigkeitsleistung sehen.

Das Ausfüllen des Fragebogens wird knapp 10 Minuten in Anspruch nehmen.


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