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08.07.2015

Voith erfolgreich beim baden-württembergischen Umwelttechnikpreis

Voith hat mit dem Produkt HydroSeal erfolgreich am Umwelttechnikpreis in der Kategorie 3 – Techniken zur Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung – teilgenommen. Das Unternehmen belegte den zweiten Platz.
Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg vergibt den Umwelttechnikpreis seit 2009. Er wird im Zwei-Jahres-Takt für hervorragende und innovative Produkte in der Umwelttechnik verliehen. Das Preisgeld beträgt 100.000 Euro und wird auf vier Kategorien ("Energieeffizienz", "Materialeffizienz", "Techniken zur Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung" sowie "Mess-, Steuer- und Regeltechnik") und einen Sonderpreis der Jury verteilt. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung in Baden-Württemberg. Ausgezeichnet werden Produkte, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten und kurz vor der Markteinführung stehen oder nicht länger als zwei Jahre am Markt sind. Die diesjährige Preisverleihung durch Umweltminister Franz Untersteller fand am 7. Juli 2015 im Römerkastell in Stuttgart statt.

„Die Platzierung sehen wir als besondere Auszeichnung für unser Engagement in der Entwicklung innovativer Umwelttechnik. Beim Produkt HydroSeal handelt es sich um ein neuartiges Dichtleistensystem mit integrierter Schmierwasserzuführung für Saugwalzen in einer Papiermaschine. „Im Vergleich zu bisherigen Dichtleistensystemen spart das neue Design von Voith, für das mehrere Patente angemeldet wurden, gleichzeitig Wasser und Energie und bringt zudem eine Vielzahl von weiteren Prozessvorteilen und damit einen hohen Kundennutzen mit sich“, erläutert Marc Erkelenz, F&E Manager Mechanical Roll Service bei Voith. Der Umweltnutzen ist immens: Mit dem Umbau von nur einer Saugwalze können – je nach Maschinengröße und -typ – Einsparungen bis zu 20.000 m³/Jahr Frisch- und Abwasser (vergleichbar zu ca. acht Olympiaschwimmbecken) und ca. 1 Mio. kWh/Jahr (vergleichbarer Jahres-Energieverbrauch von ca. 667 Personen) erzielt werden.

„Mit dem Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg würdigen wir Produkte und Techniken, die es schaffen, die Bedürfnisse der Menschen mit den Anforderungen der Wirtschaft in Einklang zu bringen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller, der gemeinsam mit der Fachjury die Preisträger und die nominierten Unternehmen aus den Bewerbungen ermittelt hat. Die weiteren Juroren sind Prof. Dr. Thomas Hirth (Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik sowie Leiter des Instituts für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie an der Universität Stuttgart), Joachim Kaufmann (Geschäftsführer Dürr Systems GmbH), Prof. Dr. Wilhelm Bauer (Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und Leiter des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart) – vertreten durch Herrn Michael Bucher (Abteilungsleiter Competence Team Shared Systems Design IAO), Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Kfm. Alexander Sauer (Institutsleiter des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) der Universität Stuttgart und Leiter Entwicklungsgruppe Effizienzsysteme des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA), Dr.-Ing. Hannes Spieth (Geschäftsführer Umwelttechnik BW) und Ingolf Baur (Physiker und Moderator SWR).

Ansprechpartner

Simone Rampmaier

Voith Paper GmbH & Co. KG Sankt Pöltener Straße 43

 

t +49 7321 37-2060
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