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20.09.2017

Voith errichtet zwei weitere Papiermaschinen für Banknoten in Mysore, Indien

• 12.000 Tonnen Produktion pro Jahr
• Produktion des Rohpapiers für alle Denominationen, vorwiegend die neuen 500- und 2000-Rupienscheine
• Vermittlung des Knowhows zur Fertigung von Banknotenpapieren Teil des Auftrags
Heidenheim. Seit Anfang des Jahres produziert die indische Regierung  über die indische Notenbank erstmals in großem Umfang Papier für ihre Rupien-Noten im eigenen Land. Dafür hat Voith im südindischen Mysore zwei vollständige Produktionslinien an die Bank Note Paper Mill India (Pvt.) Ltd geliefert. Siebwerkstatt, Baumwollaufbereitung, Stoff- und Ausschussaufbereitung, zwei Papiermaschinen gehörten ebenso zum Lieferumfang wie das komplette Finishing mit zwei Umrollern, drei Querschneidern und vollautomatische Verpackungslinien. Die beiden Papiermaschinen produzieren jährlich bis zu 12.000 Tonnen Banknotenpapier für den lokalen Markt. Für die Anlagen wurden neben dem Gelände der Notendruckerei neue Flächen erschlossen. Unter anderem wird hier das Rohpapier für die neuen 500- und 2000-Rupienscheine produziert werden.

Mit den beiden Maschinen in Mysore kann Indien nun einen wesentlichen Teil seines Bedarfs von rund 28.000 Tonnen Banknotenpapier pro Jahr in Eigenregie produzieren. Da der Kunde in Mysore bislang keine Erfahrungen bei der Produktion von Banknotenpapieren besaß, wurde das hierzu notwenige Know-how in gezielten Schulungen und Trainings vermittelt und durch eine Langzeitbetreuung durch Voith vor Ort gefestigt. Dies umfasste die Prägestempelherstellung für das Wasserzeichen, die notwendigen chemischen Rezepturen, sowie die Bedienung der gesamten Anlage, bis zur Verpackung der Banknotenbögen. Heute betreibt die Bank Note Paper Mill India die gesamte Anlage sehr erfolgreich und komplett eigenständig.

Zu den ersten auf den beiden Linien produzierten Banknoten gehören die neuen 500 und 2000 Rupien-Scheine. Die Ausgabe der neu gestalteten Scheine wurde von der indischen Regierung lange Zeit nicht kommuniziert. Um Korruption und Schattenwirtschaft einzudämmen, wurden im November 2016 alle alten Banknoten mit einem Nennwert über 100 Rupien quasi über Nacht für ungültig erklärt und eine Umtauschfrist bis Ende Dezember angekündigt. Gleichzeitig waren die Banken angewiesen, die neuen mit umfassenden Sicherheitsmerkmalen versehenen Scheine in begrenztem Umfang auszugeben.

Ansprechpartner

Oliver Berger

Manager Product & Corporate Communication EMEA, Key Account VP

 

t +49 7321 37-2487
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